Janek Liebetruth

Janek Liebetruth, geboren 1980 in Wernigerode aufgewachsen in Benneckenstein, studierte erfolgreich Theaterwissenschaft, Medienwissenschaft und Amerikanistik an der Universität Potsdam und der Freien Universität Berlin. Im Studienjahr 2004/2005 wurde es ihm ermöglicht ebenfalls am Augustana College im US-Bundesstaat South Dakota zu studieren.      

Von 2007 bis 2009 arbeitete Janek Liebetruth am Hans Otto Theater Potsdam – zuerst als Hospitant, dann als Regieassistent wiederholt mit Uwe Eric Laufenberg zusammen. Im Rahmen der Reihe Freistil gab er dort mit Sartres »Geschlossene Gesellschaft« auch sein deutsches Regiedebüt. Danach war er bis zur Spielzeit 2012/2013 am SCHAUSPIEL STUTTGART als Regieassistent engagiert und arbeitete unter anderem mit Michael Thalheimer, Hasko Weber, Nuran David Calis, Annette Pullen und Thomas Dannemann zusammen.

Mit Fassbinders »Tropfen auf heiße Steine« stellte er sich in der Spielzeit 2011/2012 erstmals dem Stuttgarter Publikum als Regisseur vor.

2014 konzipierte und gründete er das von ihm bis 2021 geleitete THEATERNATUR Festival in Benneckenstein (Oberharz am Brocken) sowie den Trägerverein Kulturrevier Harz e.V., den er bis 2020 auch als Vorsitzender führte.       Nach mehreren Klassikeradaptionen brachte er 2019 und 2020 mit zwei Auftragswerken von Sören Hornung ("Die Legende von Sorge und Elend" und "Es ist noch nicht soweit") im Rahmen des THEATERNATUR auch Gegenwartsdramatik erfolgreich zur Uraufführung.      

Seit Oktober 2017 engagiert er sich auch kulturpolitisch als Vorstandsvorsitzender des Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt e.V. (LanZe). Derzeit arbeitet Janek Liebetruth als freier Regisseur und verfolgt mit seinem Kollektiv KÜN5TLER1SCHE 1NTELL1GENZ neben seinem Wirken im Harz am Konzerthaus Wernigerode auch Projekte in seiner Wahlheimat Berlin.